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Essstörung

Mögliche Essstörungen und ihre Ursachen 

Image Viele junge Menschen in Deutschland leiden an einer Essstörung. Besonders verbreitet sind Magersucht (Anrexia Nervosa), Ess-Brech-Sucht (Bulimie) und Fettsucht (Adipositas). Aber auch neuere Krankheiten wie beispielsweise das krankhaft gesunde Essen (Orthorexia Nervosa) finden immer mehr Anhänger. Die Betroffenen setzen sich jeden Tag damit auseinander was und wieviel sie essen. Es dreht sich alles um die un- bzw. übermäßig kontrollierte Nahrungsaufnahme. Haüfigste Ursache für diese Krankheiten sind Einsamkeit, fehlende soziale Kontakte und mangelndes Selbstbewußtsein. Frauen sind am meisten von diesen Krankheiten betroffen. Der Wunsch nach einem idealen Körper und die, durch den auf sich selbst ausgeübten Druck, diesem Anspruch gerecht zu werden, verzerrte Wahrnehmung des eigenen Körpers führen nur allzu oft zu Magersucht und Bulimie. Während schon immer etwas zur Korpulenz neigende Frauen eher zur Fresssucht neigen, wobei auch schon fehlerhafte Ernährung in Kindheit und Jugend diesen Prozess unterstützen.  

Folgen für die Gesundheit

Image Besonders schwere Folgen entstehen für Körper wie auch die Seele. Bei der Fresssucht stellen besonders Herzverfettung, zu starke Abnutzung der Gelenke und Atembeschwerden  die Breite der körperlichen Folgen dar. Magersucht- und Bulimie-Kranke haben es dann mit Schädigungen der Zähne, Mineralstoffwechselstörungen und Verdauungsbeschwerden zu tun. Gerade bei Frauen kommt es meist auch zu einer Störung des monatlichen Menstruationszyklus. Spätfolge kann daher auch Unfruchtbarkeit sein. Seelische Schäden sind häufig langandauernde Minderwertigkeitskomplexe, gravierende Probleme im Finden und Halten von sozialen Kontakten, bis zum Abbruch der Schul- oder auch Berufsausbildung und nicht mehr Ausübung des Berufs.

Therapien 

Zur Behebung dieser Krankheitsbilder sind wirklich professionelle Therapien notwendig. Diese sind meist mit einem stationären Aufenthalt in einer speziellen Klinik verbunden. Hier wird den Patienten wieder das "richtige", nicht lebensgefährliche Essverhalten erlernt. Zumeist begleitet von einer Psychotherapie, in der die patienten auch wieder beigebracht werden soll, wie sich selbst so annehmen können wie sie sind und sich selbst nicht unnötigen Druck aussetzen.  Aber auch danach wird eine zumeist langjährige Therapie in Selbsthilfegruppen angeraten.

 

Habe ich eine Essstörung? Image

Zur ersten Orientierung kann jeder seinen Body-Mass-Index errechnen. Dazu dividiert man das Körpergewicht durch die Köpergröße mal Körpergröße. Im Allgemeinen geht man zwischen einem BMI von 19-26 bei den 19-30 Jährigen von Normalgewicht aus, dies differiert allerdings mit dem Alter.  So ist es zum Beispiel völlig OK, wenn man im Alter von 55-64 einen BMI von 27 hat. Liegt der BMI unter oder über den Richtwerten könnten das die ersten Anzeichen einer Essstörung sein und man sollte in jedem Fall zum Arzt gehen, um zu checken ob alles in Ordnung ist. 

 

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